Welche Verbindung hast du zu Pferden?
Meine Liebe zu Pferden wurde mir in die Wiege gelegt. Seit meiner Kindheit bin ich von ihrer Schönheit fasziniert. Ihre Anmut versetzt mich in Staunen, und ich spüre die Kraft und Stärke, die von ihnen ausgeht.

Warum sind Pferde ein zentrales Thema in deiner Kunst?
Für mich ist das Pferd Poesie in Bewegung, die Verkörperung von Harmonie und Freiheit. In ihren Augen liegen Wärme, Adel und eine einzigartige Individualität. Genau das macht sie als künstlerische Motive so anziehend.
Welche Art von Kunst machst du?
Ich arbeite mit verschiedenen Medien. Ich male in Öl auf Leinwand und schaffe außerdem grafische Arbeiten mit Pastell auf Karton. In letzter Zeit habe ich mich auf meine neueste Serie Fata Morgana konzentriert, die mit Ölfarben auf natürlichem Samt ausgeführt ist, der auf einen Keilrahmen gespannt wurde.

Wie hat der Krieg deine Arbeit verändert?
Der Krieg hat meine Weltanschauung grundlegend verändert. Er zwang mich, selbst in der tiefsten Dunkelheit nach Licht zu suchen. Seitdem bemühe ich mich, mehr Licht und Güte in den Raum um mich herum zu bringen. Meine Gemälde haben hellere, sanftere Farbtöne angenommen – als Erinnerung daran, dass das Leben weitergeht und Schönheit stets die Dunkelheit besiegt. Dieser Wandel ist in meinen jüngsten Arbeiten deutlich zu erkennen.





















